Rettung bei kurzfristiger Geldnot – der Minikredit

Rettung bei kurzfristiger Geldnot – der Minikredit

Gerade in der aktuellen Krisenzeit kann es aus verschiedensten Gründen zu ungeplanten Ausgaben kommen, auf die nur Wenige wirklich vorbereitet sind. Bei langfristigen Beschäftigungen haben Arbeitnehmer oft noch die Möglichkeit, einen Dispositionskredit von Ihrer Hausbank bewilligt zu bekommen. Neben dieser Art des Darlehens gibt es jedoch auch kostengünstigere Alternativen, wozu nicht zuletzt auch der Minikredit zählt.

Was versteht man unter einem Minikredit?

Bei einem Betrag von bis zu 1,000€ gilt ein Darlehen in der Regel als Minikredit. Diese Art von Kredit zeichnet sich außerdem durch eine kurze Laufzeit von nur vier bis acht Wochen aus. Im Vergleich zu Ratenkrediten, die über mehrere Monate zurückgezahlt werden müssen, sind Sie die Schuld also so schnell wieder los, wie sie entstanden ist. Die Zinsen sind bei der kurzen Laufzeit höher als beim Ratenkredit, weshalb sich diese Art von Darlehen nur rentiert, wenn es auch innerhalb des vorgegebenen Zeitraumes zurückgezahlt wird.

Wer bekommt einen Minikredit?

Um einen Minikredit zu erhalten, müssen nur wenige Voraussetzungen erfüllt sein. Wohnsitz und Bankkonto im Inland sowie Volljährigkeit sind die grundlegenden Punkte, die gegeben sein müssen. Der Antrag ist leicht gestellt: Sie füllen auf der Seite des Kreditanbieters das entsprechende Formular aus und senden Ihre aktuelle Schufa-Auskunft ein. Kleinere Negativeinträge sind dabei in der Regel kein Problem – hier zählt vor allem, dass Sie kurzfristig zahlungsfähig bleiben. Schon innerhalb weniger Tage erhalten Sie den Betrag auf Ihr Konto überwiesen.

Ist es möglich, den Minikredit noch schneller zu erhalten?

Wenn Ihre Angelegenheit so dringlich ist, dass Sie sich mehrere Tage der Wartezeit nicht leisten können, gibt es Express-Aufschläge, die Sie für eine schnellere Umsetzung zahlen können. Je nachdem, wie hoch der Darlehensbetrag ausfällt, kann auch dieser Aufpreis zwischen 29€ und 299€ betragen. Damit Sie den so erhöhten Gesamtbetrag besser abbezahlen können, steht zudem oft eine 2-Raten-Tilgung zur Verfügung. Auch für diese besondere Tilgungsform fällt eine weitere Gebühr an. Bis zu 199€ kann Sie das zusätzlich zu stehen kommen, weshalb eher von dieser Option abzuraten ist. Auch die Zinsbelastung kann durch die längere Laufzeit schwerer durch Ihre monatlichen Einnahmen gedeckt werden.

In welchen Fällen ist ein Minikredit nicht angebracht?

Bei den sehr angenehmen Konditionen mag es teilweise naheliegen, diese Art von Kredit für jede Art von spontanen Ausgaben aufzunehmen. Eindeutig nicht geeignet ist er jedoch für den Kauf von Konsumgütern wie einem Fernseher oder anderer Unterhaltungstechnik. Vielmehr ist er für defekte Haushaltsgeräte, plötzlich anfallende Rechnungen und ähnliches vorgesehen. Langfristige Ausgaben wie Studiengebühren sind hingegen keine guten Gründe für einen Minikredit, da hier die schnelle Möglichkeit zur Rückzahlung eher unwahrscheinlich ist. Auch von Umschuldungen auf diesem Weg ist abzuraten, da Ratenkredite immer deutlich geringere Zinsen fordern und das Risiko somit geringer ausfällt, in Zinsverzug zu geraten.

Welche Alternative gibt es zum Minikredit?

Falls Ihre Bank Ihnen bisher noch keinen zur Verfügung gestellt hat, lohnt sich die Beantragung eines Dispositionskredites bei Ihrer Hausbank. So können Sie auch Ausgaben über den normalen Verfügungsrahmen Ihres Kontos hinaus tragen. Gerade der Zahlungsausfall bei anfallenden Rechnungen kann so leicht vermieden werden. Wie hoch der Kreditrahmen ausfällt wird vor allem durch Ihr monatliches Einkommen bestimmt. Besonders flexibel ist der Dispositionskredit dahingehend, dass er nicht jedes Mal bei Bedarf angefordert werden muss. Einmal beantragt, steht Ihnen der Betrag jederzeit zur Verfügung; zu einem vergleichsweise hohen Zinssatz. Deshalb ist er aber trotzdem ideal für kurzfristige Engpässe über wenige Tage geeignet – oftmals besser als ein Minikredit.

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